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Montag, 12. März 2018

4. Woche der Fastenzeit

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Fasten-/Osterzeit

11. Kalenderwoche

VESPER

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS

Nun ist sie da, die rechte Zeit,
die Gottes Huld uns wieder schenkt,
nun ist er da, der Tag des Heils,
erfüllt von Christi hellem Licht.

Jetzt soll sich unser ganzes Herz
durch Fasten und Gebet erneun,
und durch Entsagung werde stark,
was müde ist und schwach und krank.

Lass uns, o Herr, mit Geist und Leib
das Werk der Buße freudig tun,
dass wir den Übergang bestehn
zum Pascha, das kein Ende kennt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

PSALMODIE

1. Antiphon

Danket dem Herrn; denn seine Huld währt ewig.

Psalm 136 (135),1-9

Gottes ewige Huld

Die Taten des Herrn zu verkündigen ist Lobpreis Gottes. (Cassiodor)

1
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, *
denn seine Huld währt ewig!

2
Danket dem Gott aller Götter, *
denn seine Huld währt ewig!

3
Danket dem Herrn aller Herren, *
denn seine Huld währt ewig!

4
Der allein große Wunder tut, *
denn seine Huld währt ewig,

5
der den Himmel geschaffen hat in Weisheit, *
denn seine Huld währt ewig,

6
der die Erde über den Wassern gegründet hat, *
denn seine Huld währt ewig,

7
der die großen Leuchten gemacht hat, *
denn seine Huld währt ewig,

8
die Sonne zur Herrschaft über den Tag, *
denn seine Huld währt ewig,

9
Mond und Sterne zur Herrschaft über die Nacht, *
denn seine Huld währt ewig.

Antiphon

Danket dem Herrn; denn seine Huld währt ewig.

2. Antiphon

Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott.

Psalm 136 (135),1.10-26

Gottes ewige Huld

Die Taten des Herrn zu verkündigen ist Lobpreis Gottes. (Kassiodor)

10


Danket dem Herrn, denn er ist gütig, *
denn seine Huld währt ewig!

Der die Erstgeburt der Ägypter schlug, *
denn seine Huld währt ewig,

11
und Israel herausführte aus ihrer Mitte, *
denn seine Huld währt ewig,

12
mit starker Hand und erhobenem Arm, *
denn seine Huld währt ewig.

13
der das Schilfmeer zerschnitt in zwei Teile, *
denn seine Huld währt ewig,

14
und Israel hindurchführte zwischen den Wassern, *
denn seine Huld währt ewig,

15
und den Pharao ins Meer stürzte samt seinem Heer, *
denn seine Huld währt ewig.

16
Der sein Volk durch die Wüste führte, *
denn seine Huld währt ewig,

17
der große Könige schlug, *
denn seine Huld währt ewig,

18
und mächtige Könige tötete, *
denn seine Huld währt ewig,

19
Sihon, den König der Amoriter, *
denn seine Huld währt ewig,

20
und Og, den König von Baschan, *
denn seine Huld währt ewig,

21
und der ihr Land zum Erbe gab, *
denn seine Huld währt ewig,

22
der es Israel gab, seinem Knecht, *
denn seine Huld währt ewig.

23
Der an uns dachte in unsrer Erniedrigung, *
denn seine Huld währt ewig,

24
und uns den Feinden entriss, *
denn seine Huld währt ewig,

25
der allen Geschöpfen Nahrung gibt, *
denn seine Huld währt ewig.

26
Danket dem Gott des Himmels, *
denn seine Huld währt ewig!

Antiphon

Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott.

3. Antiphon

Das Geheimnis seines Willens hat Gott uns kundgetan: in der Fülle der Zeiten alles in Christus zu vereinen.

Canticum Eph 1,3-10

Gottes Heilsplan

3


Gepriesen sei Gott, *
der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus.

Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet *
durch unsre Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

4
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, *
damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;

5

er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, *
seine Söhne zu werden durch Jesus Christus

und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, *
6
zum Lob seiner herrlichen Gnade.

Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; +
7
durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden *
nach dem Reichtum seiner Gnade.

8
Durch sie hat er uns reich beschenkt *
mit aller Weisheit und Einsicht

9
und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, *
wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat:

10
die Fülle der Zeiten heraufzuführen in Christus *
und alles, was im Himmel und auf Erden ist, in ihm zu vereinen.

Antiphon

Das Geheimnis seines Willens hat Gott uns kundgetan: in der Fülle der Zeiten alles in Christus zu vereinen.

KURZLESUNG Röm 12,1-2

1 Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.
2 Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.

RESPONSORIUM

R Sei mir gnädig und heile mich, * ich habe vor dir gesündigt. - R
V Verschließe mir nicht dein Erbarmen; Herr, eile mir zu Hilfe. * Ich habe vor dir gesündigt.
Ehre sei dem Vater. - R

Magnificat-Antiphon

Der Vater erkannte, dass es zu der Stunde war, als Jesus gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus.

Magnificat Lk 1,46-55

Mein Geist jubelt über Gott

46 Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

48
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

49
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.

50
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.

51
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52
er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.

53
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.

54
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,

55




das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Magnificat-Antiphon

Der Vater erkannte, dass es zu der Stunde war, als Jesus gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus.

FÜRBITTEN

Lasst uns beten zu Gott, von dem jede gute Gabe kommt:

R Wir bitten dich, erhöre uns.

Du hast das Gesetz des Alten Bundes in Christus vollendet;
- gib, dass alle Menschen sein neues Gesetz erkennen.

Gib, dass alle Vorsteher der Kirche sich sorgen um das Reich Gottes;
- stärke in den Gemeinden den Geist der Zusammenarbeit.

Tu den Glaubensboten eine Tür auf in den Herzen ihrer Hörer;
- erwecke ihnen Mitarbeiter im Dienst der Verkündigung.

Wache über den Kindern und schütze sie;
- bewahre die Jugendlichen im Glauben.

Hier können Fürbitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

Gedenke aller, die in Christus entschlafen sind;
- schenke ihnen das ewige Leben.

Vater unser.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser). Christus, erbarme dich (unser). Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Allherrschender Gott, du schenkst uns im österlichen Geheimnis jenes wunderbare Leben, das die Welt unablässig erneuert. Lass das Werk deiner Gnade in der Kirche mächtig werden und gib ihr alles, was sie in dieser Zeit braucht. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
RAmen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
RUnd mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
RAmen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
RDank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
RAmen.