Mittwoch, 23. November 2022

34. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 2. Woche Bd. Im Jahreskreis

47. Kalenderwoche

NON

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhÀlt,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trÀgt.

Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
fĂŒhr uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.

Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil`ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Ich ĂŒberdenke meine Wege; Herr, lehre mich deine Gesetze.

Psalm 119,57-64

Freude an Gottes Weisung

Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

57
Mein Anteil ist der Herr; *
ich habe versprochen, dein Wort zu beachten.

58
Ich suche deine Gunst von ganzem Herzen. *
Sei mir gnĂ€dig nach deiner Verheißung!

59
Ich ĂŒberdenke meine Wege, *
zu deinen Vorschriften lenke ich meine Schritte.

60
Ich eile und sÀume nicht, *
deine Gebote zu halten.

61
Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln, *
vergesse ich deine Weisung nicht.

62
Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen *
wegen deiner gerechten Entscheide.

63
Ich bin ein Freund all derer, die dich fĂŒrchten und ehren, *
und aller, die deine Befehle befolgen.

64
Von deiner GĂŒte, Herr, ist die Erde erfĂŒllt. *
Lehre mich deine Gesetze!

Antiphon

Ich ĂŒberdenke meine Wege; Herr, lehre mich deine Gesetze.

2. Antiphon

Furcht und Zittern erfassten mich; achte auf mich und erhöre mich, Herr!
II
2
Vernimm, o Gott, mein Beten; *
verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

3
Achte auf mich und erhöre mich! *
Unstet schweife ich umher und klage.

4


Das Geschrei der Feinde macht mich verstört; *
mir ist angst, weil mich die Frevler bedrÀngen.

Sie ĂŒberhĂ€ufen mich mit Unheil *
und befehden mich voller Grimm.

5
Mir bebt das Herz in der Brust; *
mich ĂŒberfielen die Schrecken des Todes.

6
Furcht und Zittern erfassten mich; *
ich schauderte vor Entsetzen.

7
Da dachte ich: «HĂ€tte ich doch FlĂŒgel wie eine Taube, *
dann flöge ich davon und kÀme zur Ruhe.»

8
Weit fort möchte ich fliehen, *
die Nacht verbringen in der WĂŒste.

9
An einen sicheren Ort möchte ich eilen *
vor dem Wetter, vor dem tobenden Sturm.

10
Entzweie sie, Herr, verwirr ihre Sprache! *
Denn in der Stadt sehe ich Gewalttat und Hader.

11
Auf ihren Mauern umschleicht man sie bei Tag und bei Nacht; *
sie ist voll Unheil und MĂŒhsal.

12
In ihr herrscht Verderben; *
Betrug und UnterdrĂŒckung weichen nicht von ihren MĂ€rkten.

Antiphon

Furcht und Zittern erfassten mich; achte auf mich und erhöre mich, Herr!

3. Antiphon

Zu Gott will ich rufen; der Herr wird mir helfen.
III
13


Nicht mein Feind beschimpft mich, *
das wĂŒrde ich ertragen;

nicht ein Mann, der mich hasst, tritt frech gegen mich auf, *
vor ihm könnte ich mich verbergen.

14
Nein, du bist es, ein Mensch aus meiner Umgebung, *
mein Freund, mein Vertrauter,

15
mit dem ich, in Freundschaft verbunden, *
zum Haus Gottes gepilgert bin inmitten der Menge.

17
Ich aber, zu Gott will ich rufen, *
der Herr wird mir helfen.

18
Am Abend, am Morgen, am Mittag seufze ich und stöhne; *
er hört mein Klagen.

19

Er befreit mich, bringt mein Leben in Sicherheit +
vor denen, die gegen mich kÀmpfen, *
wenn es auch viele sind, die gegen mich angehen.

20


Gott hört mich und beugt sie nieder, *
er, der als König thront seit Ewigkeit.

Denn sie kehren nicht um *
und fĂŒrchten Gott nicht.

21
Der Feind legt Hand an Gottes Freunde, *
er entweiht Gottes Bund.

22


Glatt wie Butter sind seine Reden, *
doch in seinem Herzen sinnt er auf Streit;

seine Worte sind linder als Öl *
und sind doch gezĂŒckte Schwerter.

24

Du aber, Gott, wirst sie hinabstĂŒrzen in die tiefste Grube. +
GewalttĂ€tige und BetrĂŒger erreichen nicht die Mitte ihres Lebens. *
Ich aber setze mein Vertrauen auf dich.
23



Wirf deine Sorge auf den Herrn, er hÀlt
dich aufrecht! * Er lÀsst den
Gerechten niemals wanken.  

Antiphon

Zu Gott will ich rufen; der Herr wird mir helfen.

KURZLESUNG 1 Sam 16,7b

7b Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.

RESPONSORIUM

V Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz.
R Leite mich auf dem Weg zum Leben.

Oration

Herr Jesus Christus, am Kreuz hast du die Arme ausgebreitet, um alle Menschen zu retten. Lass unsere Werke dir gefallen und sichtbar machen, dass du die Welt erlöst hast. Der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

VSinget Lob und Preis.
RDank sei Gott, dem Herrn.