Dienstag, 13. Februar 2024

6. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 2. Woche Bd. Im Jahreskreis

7. Kalenderwoche

LAUDES

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Göttliches Wort, der Gottheit Schrein,
fĂŒhr uns in dein Geheimnis ein.

Brennender Dornbusch, der nicht verbrennt,
nenn uns den Namen, den niemand kennt.

WolkensÀule voll Herrlichkeit,
geh uns voran im Dunkel der Zeit.

SchlĂŒssel Davids, der öffnet und schließt,
weis uns die Quelle, die immer fließt.

Logos, Wort und Antwort zugleich,
erschließe uns das Gottesreich.

PSALMODIE

1. Antiphon

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich fĂŒhren zu deinem heiligen Berg.

Psalm 43 (42),1-5

Zum Altare Gottes will ich treten

Ich bin als Licht in die Welt gekommen. (Joh 12,46)

1

Verschaff mir Recht, o Gott, +
und fĂŒhre meine Sache gegen ein treuloses Volk! *
Rette mich vor bösen und tĂŒckischen Menschen!

2


Denn du bist mein starker Gott. *
Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich trauernd umhergehen, *
von meinem Feind bedrÀngt?

3


Sende dein Licht und deine Wahrheit, *
damit sie mich leiten;

sie sollen mich fĂŒhren zu deinem heiligen Berg *
und zu deiner Wohnung.

4
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude. *
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.

5


Meine Seele, warum bist du betrĂŒbt *
und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, *
meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

Antiphon

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich fĂŒhren zu deinem heiligen Berg.

2. Antiphon

Sei unsere Hilfe, Herr, alle Tage unseres Lebens.

Canticum Jes 38,10-14.17-20

Angst des Kranken, Freude des Geheilten

Ich war tot, doch nun lebe ich in Ewigkeit und habe die SchlĂŒssel zum Tode und zur Unterwelt. (Offb 1,18)

10

Ich sagte: In der Mitte meiner Tage +
muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, *
man raubt mir den Rest meiner Jahre.

11
Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden, *
keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.

12



Meine HĂŒtte bricht man ĂŒber mir ab, *
man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.

Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben, *
du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.

Vom Anbruch des Tages bis in die Nacht gibst du mich preis; *
13 bis zum Morgen schreie ich um Hilfe.

14
Meine Augen blicken ermattet nach oben: *
Ich bin in Not, Herr; steh mir bei!

17

Du hast mich aus meiner bitteren Not gerettet, +
du hast mich vor dem tödlichen Abgrund bewahrt; *
denn all meine SĂŒnden warfst du hinter deinen RĂŒcken.

18

Ja, in der Unterwelt dankt man dir nicht, +
die Toten loben dich nicht; *
wer ins Grab gesunken ist, kann nichts mehr von deiner GĂŒte erhoffen.

19
Nur die Lebenden danken dir, wie ich am heutigen Tag. *
Von deiner Treue erzÀhlt der Vater den Kindern.

20
Der Herr war bereit, mir zu helfen. *
Wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn, solange wir leben!

Antiphon

Sei unsere Hilfe, Herr, alle Tage unseres Lebens.

3. Antiphon

Dir gebĂŒhrt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, dir erfĂŒllt man GelĂŒbde.

Psalm 65 (64),2-14

Dank fĂŒr Gottes Gaben

Unter Zion verstehe die himmlische Stadt. (Origenes)

2
(Dir gebĂŒhrt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, *
dir erfĂŒllt man GelĂŒbde.)

3
Du erhörst die Gebete: *
Alle Menschen kommen zu dir unter der Last ihrer SĂŒnden.

4
Unsre Schuld ist zu groß fĂŒr uns, *
du wirst sie vergeben.

5


Wohl denen, die du erwÀhlst und in deine NÀhe holst, *
die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen.

Wir wollen uns am Gut deines Hauses sÀttigen, *
am Gut deines heiligen Tempels.

6


Du vollbringst erstaunliche Taten, *
erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles,

du Zuversicht aller Enden der Erde *
und der fernsten Gestade.

7
Du grĂŒndest die Berge in deiner Kraft, *
du gĂŒrtest dich mit StĂ€rke.

8
Du stillst das Brausen der Meere, *
das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.

9

Alle, die an den Enden der Erde wohnen, +
erschauern vor deinen Zeichen; *
Ost und West erfĂŒllst du mit Jubel.

10


Du sorgst fĂŒr das Land und trĂ€nkst es; *
du ĂŒberschĂŒttest es mit Reichtum.

Der Bach Gottes ist reichlich gefĂŒllt, *
du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.

11
Du trÀnkst die Furchen, ebnest die Schollen, *
machst sie weich durch Regen, segnest ihre GewÀchse.

12
Du krönst das Jahr mit deiner GĂŒte, *
deinen Spuren folgt Überfluss.

13
In der Steppe prangen die Auen, *
die Höhen umgĂŒrten sich mit Jubel.

14

Die Weiden schmĂŒcken sich mit Herden, +
die TĂ€ler hĂŒllen sich in Korn. *
Sie jauchzen und singen.

Antiphon

Dir gebĂŒhrt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, dir erfĂŒllt man GelĂŒbde.

KURZLESUNG 1 Thess 5,4-5

4 BrĂŒder, ihr lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb ĂŒberraschen kann.
5 Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.

RESPONSORIUM

R Ich warte auf dein Wort, * höre, o Herr, meine Stimme. - R
V Schon am Morgen komme ich und flehe. * Höre, o Herr, meine Stimme.
Ehre sei dem Vater. - R

Benedictus-Antiphon

Aus den HĂ€nden aller, die uns hassen, errette uns, o Herr.

Benedictus Lk 1,68-79

Der Messias und sein VorlÀufer

68
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

69
er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.

70
So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

71
Er hat uns errettet vor unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;

72
er hat das Erbarmen mit den VÀtern an uns vollendet +
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
73 an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

74
er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, +
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
75 vor seinem Angesicht all unsre Tage.

76

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; +
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.

77
Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der SĂŒnden.

78
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

79




um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Benedictus-Antiphon

Aus den HĂ€nden aller, die uns hassen, errette uns, o Herr.

FÜRBITTEN

Gepriesen sei Jesus Christus, unser Erlöser. Zu ihm lasst uns beten:

R Herr, erbarme dich.

In der FrĂŒhe des Tages gedenken wir deiner Auferstehung;
- lass uns den Tag beginnen in der Hoffnung auf dich.

Begleite unser Tagewerk mit deiner Gnade;
- lass gelingen, was wir heute tun.

Gib, dass alles, was heute geschieht, uns dir nÀher bringt;
- lass uns wachsen in der Liebe zu dir.

Lass uns heute deine GĂŒte erfahren
- und hilf uns, den Menschen Gutes zu tun.

Hier können Bitten in besonderen Anliegen eingefĂŒgt werden.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser). Christus, erbarme dich (unser). Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tÀgliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und fĂŒhre uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Herr Jesus Christus, du wahres Licht, das alle Menschen erleuchtet, damit sie das Heil finden, gib uns die Kraft, deinem Frieden und deiner Gerechtigkeit den Weg zu bereiten. Der du in der Einheit des Heiligen Geistes mit Gott dem Vater lebst und herrschest in alle Ewigkeit.
RAmen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grĂŒĂŸt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
RUnd mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmÀchtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
RAmen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
RDank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und fĂŒhre uns zum ewigen Leben.
RAmen.