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Samstag, 17. März 2018

4. Woche der Fastenzeit

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Fasten-/Osterzeit

11. Kalenderwoche

VESPER

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS

Nun ist sie da, die rechte Zeit,
die Gottes Huld uns wieder schenkt,
nun ist er da, der Tag des Heils,
erfüllt von Christi hellem Licht.

Jetzt soll sich unser ganzes Herz
durch Fasten und Gebet erneun,
und durch Entsagung werde stark,
was müde ist und schwach und krank.

Lass uns, o Herr, mit Geist und Leib
das Werk der Buße freudig tun,
dass wir den Übergang bestehn
zum Pascha, das kein Ende kennt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

PSALMODIE

1. Antiphon

Ich lege mein Gesetz in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

Psalm 141 (140),1-9

Bitte um Bewahrung

Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch vor Gott empor: das sind die Gebete der Heiligen. (Offb 8,4)

1
Herr, ich rufe zu dir. Eile mir zu Hilfe; *
höre auf meine Stimme, wenn ich zu dir rufe!

2
Wie ein Rauchopfer steige mein Gebet vor dir auf; *
als Abendopfer gelte vor dir, wenn ich meine Hände erhebe.

3
Herr, stell eine Wache vor meinen Mund, *
eine Wehr vor das Tor meiner Lippen!

4


Gib, dass mein Herz sich bösen Worten nicht zuneigt, *
dass ich nichts tue, was schändlich ist,

zusammen mit Menschen, die Unrecht tun. *
Von ihren Leckerbissen will ich nicht kosten.

5


Der Gerechte mag mich schlagen aus Güte: *
wenn er mich bessert, ist es Salböl für mein Haupt;

da wird sich mein Haupt nicht sträuben. *
Ist er in Not, will ich stets für ihn beten.

6
Haben ihre Richter sich auch die Felsen hinabgestürzt, *
sie sollen hören, dass mein Wort für sie freundlich ist.

7
Wie wenn man Furchen zieht und das Erdreich aufreißt, *
so sind unsre Glieder hingestreut an den Rand der Unterwelt.

8
Mein Herr und Gott, meine Augen richten sich auf dich; *
bei dir berge ich mich. Gieß mein Leben nicht aus!

9
Vor der Schlinge, die sie mir legten, bewahre mich, *
vor den Fallen derer, die Unrecht tun!

Antiphon

Ich lege mein Gesetz in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

2. Antiphon

Alles ist für mich Verlust, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft.

Psalm 142 (141),2-8

Hilferuf in schwerer Bedrängnis

Das alles hat sich am Herrn erfüllt bei seinem Leiden. (Hilarius)

2
Mit lauter Stimme schreie ich zum Herrn, *
laut flehe ich zum Herrn um Gnade.

3
Ich schütte vor ihm meine Klagen aus, *
eröffne ihm meine Not.

4


Wenn auch mein Geist in mir verzagt, *
du kennst meinen Pfad.

Auf dem Weg, den ich gehe, *
legten sie mir Schlingen.

5


Ich blicke nach rechts und schaue aus, *
doch niemand ist da, der mich beachtet.

Mir ist jede Zuflucht genommen, *
niemand fragt nach meinem Leben.

6

Herr, ich schreie zu dir, +
ich sage: Meine Zuflucht bist du, *
mein Anteil im Land der Lebenden.

7


Vernimm doch mein Flehen, *
denn ich bin arm und elend.

Meinen Verfolgern entreiß mich; *
sie sind viel stärker als ich.

8


Führe mich heraus aus dem Kerker, *
damit ich deinen Namen preise.

Die Gerechten scharen sich um mich, *
weil du mir Gutes tust.

Antiphon

Alles ist für mich Verlust, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft.

3. Antiphon

Obwohl er Gottes Sohn war, hat er Gehorsam gelernt durch sein Leiden.

Canticum Phil 2,6-11

Bekenntnis zu Christus

6
Christus Jesus war Gott gleich, *
hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,

7

sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave *
und den Menschen gleich.

Sein Leben war das eines Menschen; +
8
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, *
bis zum Tod am Kreuze.

9
Darum hat ihn Gott über alle erhöht *
und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,

10

damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde *
ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu

und jeder Mund bekennt: +
11
"Jesus Christus ist der Herr" - *
zur Ehre Gottes, des Vaters.

Antiphon

Obwohl er Gottes Sohn war, hat er Gehorsam gelernt durch sein Leiden.

KURZLESUNG 1 Petr 1,18-21

18 Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold,
19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.
20 Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen.
21 Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen könnt.

RESPONSORIUM

R Wir haben gegen dich gesündigt, * Herr, sei uns gnädig, erbarme dich unser. - R
V Erhöre, Christus, unser Rufen und Flehen. * Herr, sei uns gnädig, erbarme dich unser.
Ehre sei dem Vater. - R

Magnificat-Antiphon

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

Magnificat Lk 1,46-55

Mein Geist jubelt über Gott

46 Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

48
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

49
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.

50
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.

51
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52
er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.

53
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.

54
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,

55




das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Magnificat-Antiphon

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

FÜRBITTEN

Lasst uns beten zu unserem Herrn Jesus Christus, der die Menschen ruft, ihm zu folgen:

R Christus, höre uns.

Du hast vierzig Tage gefastet und den Versuchungen des Bösen widerstanden;
- hilf deiner Kirche, das Böse zu überwinden.

Du hast Hungernde gespeist und Kranke geheilt;
- mach unsere Gemeinden bereit, mit den Armen zu teilen.

Du hast Tote zum Leben auferweckt;
- führe die Sünder zurück zum Leben der Gnade.

Du rufst auch in unserer Zeit Männer und Frauen auf den Weg der Armut, der Jungfräulichkeit und des Gehorsams;
- gib, dass sie dir freudig folgen.

Hier können Fürbitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

Du hast die Menschen zum himmlischen Mahl geladen;
- sättige unsere Verstorbenen an deinem Tisch.

Vater unser.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser). Christus, erbarme dich (unser). Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Herr, unser Gott, dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert. Lass uns in seiner Liebe bleiben und mit deiner Gnade aus ihr leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
RAmen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
RUnd mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
RAmen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
RDank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
RAmen.