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Mittwoch, 13. Juni 2018

10. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 2. Woche Bd. Im Jahreskreis

24. Kalenderwoche

LAUDES

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Wort Gottes, dessen Macht und Ruf
im Urbeginn die Welt erschuf.
Du bist der Anfang und das Ende.

Der Himmel und die ganze Welt
sind deiner Hoheit unterstellt.
Du bist der Zeiten Lot und Wende.

Die Weisheit baute sich ein Haus,
darin spricht Gott sich selber aus,
und dieses Wort hat uns getroffen.

Nun ist die Welt nicht mehr so leer,
nicht mehr die Last so drückend schwer:
Der Weg zum Vater steht uns offen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

Psalm 77 (76),2-21

Ich will nachsinnen über deine Taten

Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum. (2 Kor 4,8)

2
Ich rufe zu Gott, ich schreie, *
ich rufe zu Gott, bis er mich hört.

3

Am Tag meiner Not suche ich den Herrn; +
unablässig erhebe ich nachts meine Hände, *
meine Seele lässt sich nicht trösten.

4
Denke ich an Gott, muss ich seufzen, *
sinne ich nach, dann will mein Geist verzagen.

5
Du lässt mich nicht mehr schlafen; *
ich bin voll Unruhe und kann nicht reden.

6
Ich sinne nach über die Tage von einst, *
ich will denken an längst vergangene Jahre.

7
Mein Herz grübelt bei Nacht, *
ich sinne nach, es forscht mein Geist.

8
Wird der Herr mich denn auf ewig verstoßen *
und mir niemals mehr gnädig sein?

9
Hat seine Huld für immer ein Ende, *
ist seine Verheißung aufgehoben für alle Zeiten?

10
Hat Gott seine Gnade vergessen, *
im Zorn sein Erbarmen verschlossen?

11
Da sagte ich mir: «Das ist mein Schmerz, *
dass die Rechte des Höchsten so anders handelt.»

12
Ich denke an die Taten des Herrn, *
ich will denken an deine früheren Wunder.

13
Ich erwäge all deine Werke *
und will nachsinnen über deine Taten.

14
Gott, dein Weg ist heilig. *
Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

15
Du allein bist der Gott, der Wunder tut, *
du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

16
Du hast mit starkem Arm dein Volk erlöst, *
die Kinder Jakobs und Josefs.

17

Die Wasser sahen dich, Gott, +
die Wasser sahen dich und bebten. *
Die Tiefen des Meeres tobten.

18

Die Wolken gossen ihr Wasser aus, +
das Gewölk ließ die Stimme dröhnen, *
auch deine Pfeile flogen dahin.

19

Dröhnend rollte dein Donner, +
Blitze erhellten den Erdkreis, *
die Erde bebte und wankte.

20

Durch das Meer ging dein Weg, +
dein Pfad durch gewaltige Wasser, *
doch niemand sah deine Spuren.

21
Du führtest dein Volk wie eine Herde *
durch die Hand von Mose und Aaron.

Antiphon

Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

2. Antiphon

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn; er erniedrigt, und er erhöht.

Canticum 1 Sam 2,1-10

Der Herr stürzt die Stolzen und erhöht die Niedrigen

Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben. (Lk 1,52.53)

1


Mein Herz ist voll Freude über den Herrn, *
große Kraft gibt mir der Herr.

Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde, *
denn ich freue mich über deine Hilfe.

2

Niemand ist heilig, nur der Herr, +
denn außer dir gibt es keinen Gott; *
keiner ist ein Fels wie unser Gott.

3


Redet nicht immer so vermessen, *
kein freches Wort komme aus eurem Mund;

denn der Herr ist ein wissender Gott, *
und bei ihm werden die Taten geprüft.

4
Der Bogen der Helden wird zerbrochen, *
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.

5


Die Satten verdingen sich um Brot, *
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Die Unfruchtbare bekommt sieben Kinder, *
doch die Kinderreiche welkt dahin.

6
Der Herr macht tot und lebendig, *
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.

7
Der Herr macht arm und macht reich, *
er erniedrigt, und er erhöht.

8




Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub *
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;

er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen, *
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.

Ja, dem Herrn gehören die Pfeiler der Erde; *
auf sie hat er den Erdkreis gegründet.

9

Er behütet die Schritte seiner Frommen, +
doch die Frevler verstummen in der Finsternis; *
denn der Mensch ist nicht stark aus eigener Kraft.

10



Wer gegen den Herrn streitet, wird zerbrechen; +
der Höchste lässt es donnern am Himmel. *
Der Herr hält Gericht bis an die Grenzen der Erde.

Seinem König gebe er Kraft *
und erhöhe die Macht seines Gesalbten.

Antiphon

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn; er erniedrigt, und er erhöht.

3. Antiphon

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke!

Psalm 97 (96),1-12

Gottes Herrlichkeit

Dieser Psalm deutet hin auf den Erlöser der Welt und darauf, dass die Völker an ihn glauben. (Athanasius)

1
Der Herr ist König. Die Erde frohlocke! *
Freuen sollen sich die vielen Inseln.

2
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, *
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

3
Verzehrendes Feuer läuft vor ihm her *
und frisst seine Gegner ringsum.

4
Seine Blitze erhellen den Erdkreis; *
die Erde sieht es und bebt.

5
Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn, *
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.

6
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel, *
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

7

Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden, +
alle, die sich der Götzen rühmen. *
Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.

8
Zion hört es und freut sich, *
Judas Töchter jubeln, Herr, über deine Gerichte.

9
Denn du, Herr, bist der Höchste über der ganzen Erde, *
hoch erhaben über alle Götter.

10

Ihr, die ihr den Herrn liebt, hasst das Böse! +
Er behütet das Leben seiner Frommen, *
er entreißt sie der Hand der Frevler.

11
Ein Licht erstrahlt den Gerechten *
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.

12
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn *
und lobt seinen heiligen Namen!

Antiphon

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke!

KURZLESUNG Hebr 13,7-9a

7 Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!
8 Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
9a Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen!

RESPONSORIUM

R Jerusalem, ich habe dir Wächter gegeben, * den Namen Gottes sollen sie verkünden. - R
V Sie dürfen nicht schweigen bei Tag und bei Nacht. * Den Namen Gottes sollen sie verkünden.
Ehre sei dem Vater. - R

Benedictus-Antiphon

Nicht ihr werdet reden, sondern der Geist eures Vaters redet durch euch. (O: Halleluja.)

Benedictus Lk 1,68-79

Der Messias und sein Vorläufer

68
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

69
er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.

70
So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

71
Er hat uns errettet vor unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;

72
er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet +
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
73 an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

74
er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, +
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
75 vor seinem Angesicht all unsre Tage.

76

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; +
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.

77
Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.

78
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

79




um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Benedictus-Antiphon

Nicht ihr werdet reden, sondern der Geist eures Vaters redet durch euch. (O: Halleluja.)

FÜRBITTEN

Gepriesen sei Jesus Christus, der Gute Hirt, der sein Leben hingegeben hat für die Seinen. Zu ihm lasst uns beten:

R Herr, sei du der Hirte deines Volkes.

Du hast im Wirken des heiligen N. deine Liebe sichtbar gemacht;
- lass uns heute auf seine Fürbitte dein Erbarmen erfahren.

Du hast durch große Seelsorger immer wieder deine Kirche erneuert;
- schenke uns auf ihre Fürbitte die Gnade der Bekehrung.

Durch den Dienst heiliger Seelsorger hast du dich der Armen und Schwachen angenommen;
- schenke uns auf ihre Fürsprache die Kraft, den Schwachen zu dienen.

Durch die Predigt und das Beispiel heiliger Seelsorger hast du vielen den Weg zum Himmel gewiesen;
- hilf uns, auf ihre Fürsprache diesen Weg zu finden.

Hier können Bitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

Vater unser.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser). Christus, erbarme dich (unser). Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deiner Kirche im heiligen Antonius von Padua einen machtvollen Verkünder des wahren Glaubens und einen Helfer in der Not geschenkt. Gib, dass wir nach seinem Vorbild ein christliches Leben führen und in allen Nöten deine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
RAmen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
RUnd mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
RAmen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
RDank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
RAmen.