Freitag, 8. Februar 2019

4. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

6. Kalenderwoche

Lesung (Hebr 13,1-8)

Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit


1
Brüder!
Die Bruderliebe soll bleiben.
2
Vergesst die Gastfreundschaft nicht;
denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.
3


Denkt an die Gefangenen,
   als wäret ihr mitgefangen;
denkt an die Misshandelten,
   denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.

4

Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden
und das Ehebett bleibe unbefleckt;
denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.

5


Euer Leben sei frei von Habgier;
seid zufrieden mit dem, was ihr habt;
denn Gott hat versprochen:
   Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
6

Darum dürfen wir zuversichtlich sagen:

Der Herr ist mein Helfer, ich fürchte mich nicht.
Was können Menschen mir antun?

7


Denkt an eure Vorsteher,
   die euch das Wort Gottes verkündet haben;
schaut auf das Ende ihres Lebens,
   und ahmt ihren Glauben nach!

8
Jesus Christus ist derselbe
   gestern, heute und in Ewigkeit.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Antwortpsalm (Ps 27 (26),1.3.5.7-8 (R: 1a))

Kv Der Herr ist mein Licht und mein Heil. - Kv

1


Der Herr ist mein Licht und mein Heil: *
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens: *
Vor wem sollte mir bangen? - (Kv)

3


Mag ein Heer mich belagern: *
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben: *
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht. - (Kv)

5


Denn er birgt mich in seinem Haus *
am Tag des Unheils;
er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, *
er hebt mich auf einen Felsen empor. - (Kv)

7
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; *
sei mir gnädig und erhöre mich!
8
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» *
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. - Kv


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Evangelium (Mk 6,14-29)

Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden


14



In jener Zeit
   hörte der König Herodes von Jesus;
denn sein Name war bekannt geworden
   und man sagte:
   Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden;
deshalb wirken solche Kräfte in ihm.
15

Andere sagten: Er ist Elíja.
Wieder andere: Er ist ein Prophet,
   wie einer von den alten Propheten.
16
Als aber Herodes von ihm hörte,
   sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden.

17


Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen
   und ins Gefängnis werfen lassen.
Schuld daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus,
   die er geheiratet hatte.
18

Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt:
   Du hattest nicht das Recht,
   die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.
19

Heródias verzieh ihm das nicht
und wollte ihn töten lassen.
Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen,
20




denn Herodes fürchtete sich vor Johannes,
weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war.
Darum schützte er ihn.
Sooft er mit ihm sprach,
   wurde er unruhig und ratlos,
und doch hörte er ihm gern zu.

21



Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit.
An seinem Geburtstag
   lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere
   zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa
   zu einem Festmahl ein.
22


Da kam die Tochter der Heródias und tanzte
und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr,
   dass der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst;
   ich werde es dir geben.
23


Er schwor ihr sogar:
   Was du auch von mir verlangst,
   ich will es dir geben,
und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.
24

Sie ging hinaus
   und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen?
Heródias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.

25


Da lief das Mädchen zum König hinein
   und sagte:
   Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale
   den Kopf des Täufers Johannes bringen lässt.
26

Da wurde der König sehr traurig,
aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte,
   wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
27


Deshalb befahl er einem Scharfrichter,
   sofort ins Gefängnis zu gehen
   und den Kopf des Täufers herzubringen.
Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.
28

Dann brachte er den Kopf auf einer Schale,
gab ihn dem Mädchen
und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.

29
Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie,
   holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net