Freitag, 23. September 2022

25. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 1. Woche Bd. Im Jahreskreis

38. Kalenderwoche

Lesung (Koh 3,1-11)

F√ľr jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine Zeit

1

Alles hat seine Stunde.
¬†¬†¬†F√ľr jedes Geschehen unter dem Himmel
   gibt es eine bestimmte Zeit:

2


eine Zeit zum Gebären
   und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen
   und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
3


eine Zeit zum Töten
   und eine Zeit zum Heilen,
eine Zeit zum Niederreißen
   und eine Zeit zum Bauen,

4


eine Zeit zum Weinen
   und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit f√ľr die Klage
¬†¬†¬†und eine Zeit f√ľr den Tanz;
5


eine Zeit zum Steinewerfen
   und eine Zeit zum Steinesammeln,
eine Zeit zum Umarmen
   und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,

6


eine Zeit zum Suchen
   und eine Zeit zum Verlieren,
eine Zeit zum Behalten
   und eine Zeit zum Wegwerfen,

7


eine Zeit zum Zerreißen
   und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen
   und eine Zeit zum Reden,

8


eine Zeit zum Lieben
   und eine Zeit zum Hassen,
eine Zeit f√ľr den Krieg
¬†¬†¬†und eine Zeit f√ľr den Frieden.

9
Wenn jemand etwas tut
   - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
10
Ich sah mir das Geschäft an,
¬†¬†¬†f√ľr das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abm√ľht.

11



Gott hat das alles
   zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan.
√úberdies hat er die Ewigkeit in alles hineingelegt,
doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat,
   von seinem Anfang bis zu seinem Ende wieder finden könnte.

Antwortpsalm (Ps 144 (143),1a u. 2abc.3-4 (R: 1a))

Kv Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist. - Kv

1a Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist, *
2a

meine Huld und Burg,

meine Festung, mein Retter, *
mein Schild, dem ich vertraue. - (Kv)

3
Herr, was ist der Mensch, dass du dich um ihn k√ľmmerst,¬†*
des Menschen Kind, dass du es beachtest?

4
Der Mensch gleicht einem Hauch, *
seine Tage sind wie ein fl√ľchtiger Schatten. - Kv

Evangelium (Lk 9,18-22)

Du bist der Messias Gottes. - Der Menschensohn muss vieles erleiden


18

In jener Zeit,
¬†¬†¬†als Jesus in der Einsamkeit betete und die J√ľnger bei ihm waren,
   fragte er sie:
F√ľr wen halten mich die Leute?
19


Sie antworteten: Einige f√ľr Johannes den T√§ufer,
andere f√ľr El√≠ja;
wieder andere sagen:
   Einer der alten Propheten ist auferstanden.

20

Da sagte er zu ihnen:
Ihr aber, f√ľr wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete: F√ľr den Messias Gottes.
21
Doch er verbot ihnen streng,
   es jemand weiterzusagen.

22





Und er f√ľgte hinzu:
   Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den √Ąltesten,
   den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten
   verworfen werden;
er wird getötet werden,
   aber am dritten Tag wird er auferstehen.