Dienstag, 21. September 2021

25. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 1. Woche Bd. Im Jahreskreis

38. Kalenderwoche

Lesung (Eph 4,1-7.11-13)

Christus gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Evangelisten ein


1

Brüder!
Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin,
   ermahne euch, ein Leben zu führen,
   das des Rufes würdig ist, der an euch erging.

2

Seid demütig,
friedfertig und geduldig,
ertragt einander in Liebe
3
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren
   durch den Frieden, der euch zusammenhält.
4

E i n Leib und e i n Geist,
   wie euch durch eure Berufung
   auch e i n e gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
5 e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe,
6
e i n Gott und Vater aller,
   der über allem und durch alles und in allem ist.
7
Aber jeder von uns empfing die Gnade
   in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat.
11


Und er gab den einen das Apostelamt,
andere setzte er als Propheten ein,
andere als Evangelisten,
andere als Hirten und Lehrer,
12
um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten,

   für den Aufbau des Leibes Christi.
13



So sollen wir alle
   zur Einheit im Glauben
   und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen,
   damit wir zum vollkommenen Menschen werden
   und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.

Antwortpsalm (Ps 19 (18),2-3.4-5b (R: vgl. 5a))

Kv Ihre Botschaft geht hinaus in die ganze Welt. - Kv


Oder:

Kv Halleluja. - Kv

2
Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, *
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
3
Ein Tag sagt es dem andern, *
eine Nacht tut es der andern kund. - (Kv)

4
Ohne Worte und ohne Reden, *
unhörbar bleibt ihre Stimme.
5a
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, *
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. - Kv

Evangelium (Mt 9,9-13)

Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm


9


In jener Zeit
   sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen
und sagte zu ihm: Folge mir nach!
Da stand Matthäus auf
   und folgte ihm.

10

Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war,
   kamen viele Zöllner und Sünder
und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.

11

Als die Pharisäer das sahen,
   sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister
   zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?

12

Er hörte es
und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt,
   sondern die Kranken.
13


Darum lernt,
   was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.
Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen,
nicht die Gerechten.