Freitag, 2. Juni 2023

8. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

22. Kalenderwoche

Lesung (Sir 44,1.9-13)

Jene waren Männer des Erbarmens, deren gerechte Taten nicht vergessen worden sind

1
Preisen wir die ber√ľhmten M√§nner,
   unsere Väter der Abstammung nach.

9


An manche gibt es keine Erinnerung,
sie sind ausgelöscht, als ob sie nie existiert hätten.
Sie waren, als wären sie nicht gewesen,
so auch ihre Kinder nach ihnen.
10
Jene aber waren Männer des Erbarmens,
   deren gerechte Taten nicht vergessen worden sind.

11
Bei ihren Nachkommen hat es Bestand
und ein gutes Erbe sind ihre Nachfahren.
12
Ihre Nachkommen hielten an den Bundesschl√ľssen fest
und ihre Kinder um ihretwegen.
13
Bis in Ewigkeit haben ihre Nachkommen Bestand
und ihr Ruhm wird nicht ausgelöscht.

Antwortpsalm (Ps 149,1-2.3-4.5-6a u. 9b (R: 4a))

Kv Der HERR hat an seinem Volk Gefallen. - Kv


(Oder:
Halleluja.)

1
Singet dem HERRN ein neues Lied, *
sein Lob in der Versammlung der Frommen!
2
Israel soll sich freuen √ľber seinen Sch√∂pfer,¬†*
die Kinder Zions sollen jubeln √ľber ihren K√∂nig. - (Kv)

3
Seinen Namen sollen sie loben mit Reigentanz, *
mit Trommel und Leier ihm spielen.
4
Denn der HERR hat an seinem Volk Gefallen, *
er krönt die Gebeugten mit Rettung. - (Kv)

5
In Herrlichkeit sollen die Frommen frohlocken, *
sie sollen jauchzen auf ihren Lagern,
6a Hochgesänge auf Gott in ihrer Kehle, *
9b Lichtglanz ist das all seinen Frommen. - Kv

Evangelium (Mk 11,11-25)

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes f√ľr alle V√∂lker sein.
Ihr m√ľsst Glauben an Gott haben


11

In jener Zeit
   zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel;
nachdem er sich alles angesehen hatte,
   ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betánien hinaus.

12 Als sie am nächsten Tag Betánien verließen, hatte er Hunger.
13


Da sah er von Weitem einen Feigenbaum mit Blättern
und ging hin, um nach Fr√ľchten zu suchen.
Aber er fand nichts als Blätter;
denn es war nicht die Zeit der Feigenernte.
14

Da sagte er zu ihm:
   In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen.
Und seine J√ľnger h√∂rten es.

15




Dann kamen sie nach Jerusalem.
Jesus ging in den Tempel
   und begann,
   die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben;
er stieß die Tische der Geldwechsler
   und die Stände der Taubenhändler um
16
und ließ nicht zu,
   dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.
17



Er belehrte sie
   und sagte: Heißt es nicht in der Schrift:
   Mein Haus soll ein Haus des Gebetes
¬†¬†¬†f√ľr alle V√∂lker genannt werden?
Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.

18


Die Hohepriester und die Schriftgelehrten hörten davon
und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen.
Denn sie f√ľrchteten ihn,
¬†¬†¬†weil das Volk au√üer sich war vor Staunen √ľber seine Lehre.
19 Als es Abend wurde, verlie√ü Jesus mit seinen J√ľngern die Stadt.

20
Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen,
   sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war.
21


Da erinnerte sich Petrus
und sagte zu Jesus:
   Rabbi, sieh doch,
   der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.

22 Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
23




Amen, ich sage euch:
Wenn jemand zu diesem Berg sagt:
¬†¬†¬†Heb dich empor und st√ľrz dich ins Meer!
   und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt,
   sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt,
   dann wird es geschehen.
24


Darum sage ich euch:
Alles, worum ihr betet und bittet -
   glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt,
   dann wird es euch zuteil.

25



Und wenn ihr beten wollt
   und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen,
   dann vergebt ihm,
damit auch euer Vater im Himmel
   euch eure Verfehlungen vergibt.