Montag, 18. September 2023

24. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

38. Kalenderwoche

Lesung (1 Tim 2,1-8)

Ich fordere auf zu Bitten und Gebeten f√ľr alle Menschen, denn Gott will, dass alle gerettet werden

1

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten,
¬†¬†¬†zu F√ľrbitte und Danksagung auf,
und zwar f√ľr alle Menschen,
2

f√ľr die Herrscher und f√ľr alle, die Macht aus√ľben,
damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit
   ungestört und ruhig leben können.
3 Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter;
4
er will, dass alle Menschen gerettet werden
   und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

5


Denn:
Einer ist Gott,
Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen:
   der Mensch Christus Jesus,
6
der sich als L√∂segeld hingegeben hat f√ľr alle,
   ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit,
7

als dessen Verk√ľnder und Apostel ich eingesetzt wurde
- ich sage die Wahrheit und l√ľge nicht -,
als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

8

Ich will,
¬†¬†¬†dass die M√§nner √ľberall beim Gebet ihre H√§nde in Reinheit erheben,
frei von Zorn und Streit.

Antwortpsalm (Ps 28 (27),1ab u. 2.7.8-9 (R: vgl. 6))

Kv Der Herr sei gepriesen,
er hat mein lautes Flehen erhört. - Kv

1a
Zu dir rufe ich, Herr, mein Fels. *
Wende dich nicht schweigend ab von mir!

2
Höre mein lautes Flehen, wenn ich zu dir schreie, *
wenn ich die Hände zu deinem Allerheiligsten erhebe. - (Kv)

7


Der Herr ist meine Kraft und mein Schild, *
mein Herz vertraut ihm.

Mir wurde geholfen. Da jubelte mein Herz; *
ich will ihm danken mit meinem Lied. - (Kv)

8
Der Herr ist die Stärke seines Volkes, *
er ist Schutz und Heil f√ľr seinen Gesalbten.

9
Hilf deinem Volk und segne dein Erbe, *
f√ľhre und trage es in Ewigkeit! - Kv

Evangelium (Lk 7,1-10)

Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden


1
In jener Zeit,
   als Jesus seine Rede vor dem Volk beendet hatte,
   ging er nach Kafárnaum hinein.
2
Ein Hauptmann hatte einen Diener,
   der todkrank war und den er sehr schätzte.
3

Als der Hauptmann von Jesus hörte,
¬†¬†¬†schickte er einige von den j√ľdischen √Ąltesten zu ihm
mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten.

4
Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig.
Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erf√ľllst;
5 denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.

6




Da ging Jesus mit ihnen.
Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war,
   schickte der Hauptmann Freunde
und lie√ü ihm sagen: Herr, bem√ľh dich nicht!
Denn ich bin es nicht wert,
   dass du mein Haus betrittst.
7


Deshalb habe ich mich auch nicht f√ľr w√ľrdig gehalten,
   selbst zu dir zu kommen.
Sprich nur ein Wort,
   dann muss mein Diener gesund werden.
8






Auch ich muss Befehlen gehorchen
und ich habe selber Soldaten unter mir;
sage ich nun zu einem: Geh!,
   so geht er,
und zu einem andern: Komm!,
   so kommt er,
und zu meinem Diener: Tu das!,
   so tut er es.

9




Jesus war erstaunt √ľber ihn, als er das h√∂rte.
Und er wandte sich um
   und sagte zu den Leuten, die ihm folgten:
   Ich sage euch:
   Nicht einmal in Israel
   habe ich einen solchen Glauben gefunden.

10

Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte,
¬†¬†¬†in das Haus zur√ľckkehrten,
   stellten sie fest, dass der Diener gesund war.