Samstag, 12. Januar 2019

Weihnachtszeit

Stundenbuch: 2. Woche Bd. Adv. und Weihnachtszeit

2. Kalenderwoche

Lesung (1 Joh 5,14-21)

Er hört uns bei allem, was wir erbitten


14

Liebe Brüder!
Wir haben Gott gegenüber die Zuversicht,
   dass er uns hört,
   wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht.
15

Wenn wir wissen,
   dass er uns bei allem hört, was wir erbitten,
   dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

16






Wer sieht,
   dass sein Bruder eine Sünde begeht, die nicht zum Tod führt,
   soll für ihn bitten;
und Gott wird ihm Leben geben,
allen, deren Sünde nicht zum Tod führt.
Denn es gibt Sünde, die zum Tod führt.
Von ihr spreche ich nicht,
   wenn ich sage, dass er bitten soll.
17
Jedes Unrecht ist Sünde;
aber es gibt Sünde, die nicht zum Tod führt.

18

Wir wissen: Wer von Gott stammt, sündigt nicht,
sondern der von Gott Gezeugte bewahrt ihn
   und der Böse tastet ihn nicht an.
19
Wir wissen: Wir sind aus Gott,
   aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
20




Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen
   und er hat uns Einsicht geschenkt,
   damit wir Gott, den Wahren, erkennen.
Und wir sind in diesem Wahren,
   in seinem Sohn Jesus Christus.
Er ist der wahre Gott und das ewige Leben.

21 Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Antwortpsalm (Ps 149,1-2.3-4.5-6a u. 9b (R: 4a))

Kv Der Herr hat an seinem Volk Gefallen. - Kv


(Oder:
Halleluja.)

1
Singt dem Herrn ein neues Lied! *
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
2
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen, *
die Kinder Zions über ihren König jauchzen. - (Kv)

3
Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz, *
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
4
Der Herr hat an seinem Volk Gefallen, *
die Gebeugten krönt er mit Sieg. - (Kv)

5
In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken, *
auf ihren Lagern jauchzen:
6a Loblieder auf Gott in ihrem Mund, *
9b herrlich ist das für all seine Frommen. - Kv


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Evangelium (Joh 3,22-30)

Der Freund des Bräutigams freut sich über die Stimme des Bräutigams


22
In jener Zeit
   ging Jesus mit seinen Jüngern nach Judäa.
Dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte.

23

Aber auch Johannes taufte damals,
   und zwar in Änon bei Salim, weil dort viel Wasser war;
und die Leute kamen und ließen sich taufen.
24 Johannes war nämlich noch nicht ins Gefängnis geworfen worden.

25
Da kam es zwischen den Jüngern des Johannes und einem Juden
   zum Streit über die Frage der Reinigung.
26




Sie gingen zu Johannes
und sagten zu ihm: Rabbi,
   der Mann, der auf der anderen Seite des Jordan bei dir war
   und für den du Zeugnis abgelegt hast,
   der tauft jetzt,
und alle laufen zu ihm.

27
Johannes antwortete: Kein Mensch kann sich etwas nehmen,
   wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.
28

Ihr selbst könnt mir bezeugen,
   dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Messias,
   sondern nur ein Gesandter, der ihm vorausgeht.
29



Wer die Braut hat, ist der Bräutigam;
der Freund des Bräutigams aber,
   der dabeisteht und ihn hört,
   freut sich über die Stimme des Bräutigams.
Diese Freude ist nun für mich Wirklichkeit geworden.
30
Er muss wachsen,
   ich aber muss kleiner werden.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net