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Donnerstag, 8. März 2018

3. Woche der Fastenzeit

Stundenbuch: 3. Woche Bd. Fasten-/Osterzeit

10. Kalenderwoche

VESPER

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS

Nun ist sie da, die rechte Zeit,
die Gottes Huld uns wieder schenkt,
nun ist er da, der Tag des Heils,
erfüllt von Christi hellem Licht.

Jetzt soll sich unser ganzes Herz
durch Fasten und Gebet erneun,
und durch Entsagung werde stark,
was müde ist und schwach und krank.

Lass uns, o Herr, mit Geist und Leib
das Werk der Buße freudig tun,
dass wir den Übergang bestehn
zum Pascha, das kein Ende kennt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

PSALMODIE

1. Antiphon

Dein heiliges Volk soll jubeln, Herr, und dir huldigen in deinem Tempel.

Psalm 132 (131),1-10

Die Erwählung Davids und des Zion

Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. (Lk 1,32)

1
O Herr, denk an David, *
denk an all seine Mühen,

2
wie er dem Herrn geschworen, *
dem starken Gott Jakobs gelobt hat:

3
"Nicht will ich mein Zelt betreten *
noch mich zur Ruhe betten,

4
nicht Schlaf den Augen gönnen *
noch Schlummer den Lidern,

5
bis ich eine Stätte finde für den Herrn, *
eine Wohnung für den starken Gott Jakobs."

6
Wir hörten von seiner Lade in Efrata, *
fanden sie im Gefilde von Jáar.

7
"Lasst uns hingehen zu seiner Wohnung *
und niederfallen vor dem Schemel seiner Füße!"

8
"Erheb dich, Herr, komm an den Ort deiner Ruhe, *
du und deine machtvolle Lade!"

9
Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit, *
und deine Frommen sollen jubeln.

10
"Weil David dein Knecht ist, *
weise deinen Gesalbten nicht ab!"

Antiphon

Dein heiliges Volk soll jubeln, Herr, und dir huldigen in deinem Tempel.

2. Antiphon

Den Zion hat der Herr erwählt, er hat ihn erkoren zu seinem Wohnsitz.

Psalm 132 (131),11-18

Die Erwählung Davids und des Zion

Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. (Lk 1,32)

11


Der Herr hat David geschworen, *
einen Eid, den er niemals brechen wird:

«Einen Spross aus deinem Geschlecht *
will ich setzen auf deinen Thron.

12


Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren, *
mein Zeugnis, das ich sie lehre,

dann sollen auch ihre Söhne *
auf deinem Thron sitzen für immer.»

13
Denn der Herr hat den Zion erwählt, *
ihn zu seinem Wohnsitz erkoren:

14
«Das ist für immer der Ort meiner Ruhe; *
hier will ich wohnen, ich hab’ ihn erkoren.

15
Zions Nahrung will ich reichlich segnen, *
mit Brot seine Armen sättigen.

16
Seine Priester will ich bekleiden mit Heil, *
seine Frommen sollen jauchzen und jubeln.

17
Dort lasse ich Davids Macht erstarken *
und stelle für meinen Gesalbten ein Licht auf.

18
Ich bedecke seine Feinde mit Schande; *
doch auf ihm erglänzt seine Krone.»

Antiphon

Den Zion hat der Herr erwählt, er hat ihn erkoren zu seinem Wohnsitz.

3. Antiphon

Macht und Ehre und Königtum hat Gott ihm verliehen. Alle Völker werden ihm dienen.

Canticum Offb 11,17-18; 12,10b-12a

Das Gericht Gottes

17



Wir danken dir, Herr und Gott, +
du Herrscher über die ganze Schöpfung, *
der du bist und der du warst:

denn du nahmst deine große Macht in Anspruch *
und tratst deine Herrschaft an.

18






Die Völker gerieten in Zorn. *
Da kam dein Zorn: die Zeit, die Toten zu richten,

die Zeit, deine Knechte zu belohnen, *
die Propheten und die Heiligen

und alle, die deinen Namen fürchten, *
die Großen und die Kleinen,

die Zeit, alle zu verderben, *
die die Erde verderben.

10b



Jetzt ist er da, der rettende Sieg, +
die Macht und die Herrschaft unsres Gottes *
und die Vollmacht seines Gesalbten;

denn gestürzt wurde der Ankläger unsrer Brüder, *
der sie bei Tag und bei Nacht vor unserm Gott verklagte.

11


Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes *
und durch ihr Wort und ihr Zeugnis.

Sie hielten ihr Leben nicht fest, *
bis hinein in den Tod.

12a
Darum jubelt, ihr Himmel *
und alle, die darin wohnen.

Antiphon

Macht und Ehre und Königtum hat Gott ihm verliehen. Alle Völker werden ihm dienen.

KURZLESUNG Jak 4,7-8.10

7 Ordnet euch Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.
8 Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!
10 Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen.

RESPONSORIUM

R Sei mir gnädig und heile mich, * ich habe vor dir gesündigt. - R
V Verschließe mir nicht dein Erbarmen; Herr, eile mir zu Hilfe. * Ich habe vor dir gesündigt.
Ehre sei dem Vater. - R

Magnificat-Antiphon

Eine Frau aus der Menge rief Jesus zu: Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat. Jesus aber sprach: Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

Magnificat Lk 1,46-55

Mein Geist jubelt über Gott

46 Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

48
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

49
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.

50
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.

51
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52
er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.

53
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.

54
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,

55




das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Magnificat-Antiphon

Eine Frau aus der Menge rief Jesus zu: Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat. Jesus aber sprach: Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

FÜRBITTEN

Lasst uns zu Jesus Christus beten, der uns das neue Gebot der Liebe gegeben hat:

R Herr, erbarme dich.

Du hast zu deinen Jüngern gesagt: "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe";
- hilf deinen Gläubigen zu tun, was du geboten hast.

Du hast dem Blindgeborenen die Augen geöffnet;
- öffne die Augen der Katechumenen, dass sie dich und dein Gebot erkennen.

Du hast uns im Geheimnis des Altares das Vermächtnis deiner Liebe hinterlassen;
- stärke in allen, die von deinem Tisch essen, die Gemeinschaft mit dir und untereinander.

Du hast am Kreuz für deine Henker gebetet;
- gib den verfolgten Christen die Kraft, ihren Feinden zu verzeihen.

Hier können Fürbitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

Am Jüngsten Tag wirst du sagen: "Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters, und besitzet das Reich";
- führe unsere Verstorbenen in das Reich, das ihnen bereitet ist.

Vater unser.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser). Christus, erbarme dich (unser). Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Allmächtiger Gott, gib, dass wir dem Ruf deiner Gnade folgen und uns mit um so größerem Eifer auf die Feier der österlichen Geheimnisse vorbereiten, je näher das Fest der Erlösung herankommt. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
RAmen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
RUnd mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
RAmen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
RDank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
RAmen.