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Donnerstag, 12. Oktober 2017

27. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 3. Woche Bd. Im Jahreskreis

41. Kalenderwoche

TERZ

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

Komm, Heil`ger Geist, vom ew`gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsre Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.

Erfüll mit heil`ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
dass sie der Brüder Herz entfacht.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Herr, stütze mich, wie du es verheißen hast, damit ich lebe.

Psalm 119,113-120

Freude an Gottes Weisung

Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

113
Zwiespältige Menschen sind mir von Grund auf verhasst, *
doch dein Gesetz ist mir lieb.

114
Du bist mein Schutz und mein Schild, *
ich warte auf dein Wort.

115
Weicht zurück von mir, ihr Bösen! *
Ich will die Gebote meines Gottes befolgen.

116
Stütze mich, damit ich lebe, wie du es verheißen hast. *
Lass mich in meiner Hoffnung nicht scheitern!

117
Gib mir Halt, dann finde ich Rettung; *
immer will ich auf deine Gesetze schauen.

118
Alle, die sich von deinen Gesetzen entfernen, verwirfst du; *
denn ihr Sinnen und Trachten ist Lüge.

119
Alle Frevler im Land sind für dich wie Schlacken, *
darum liebe ich, was du gebietest.

120
Aus Ehrfurcht vor dir erschauert mein Leib, *
vor deinen Urteilen empfinde ich heilige Scheu.

Antiphon

Herr, stütze mich, wie du es verheißen hast, damit ich lebe.

2. Antiphon

Hilf uns, du Gott unseres Heils. Vergib uns die Sünden.
II
1

Gott, die Heiden sind eingedrungen in dein Erbe, +
sie haben deinen heiligen Tempel entweiht *

und Jerusalem in Trümmer gelegt.

2
Die Leichen deiner Knechte haben sie zum Fraß gegeben den Vögeln des Himmels, *
die Leiber deiner Frommen den Tieren des Feldes.

3
Ihr Blut haben sie wie Wasser vergossen rings um Jerusalem, *
und keiner hat sie begraben.

4
Zum Schimpf sind wir geworden in den Augen der Nachbarn, *
zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.

5
Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig zürnen? *
Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?

8

Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an! +
Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen! *
Denn wir sind sehr erniedrigt.
9

Um der Ehre deines Namens willen hilf uns, du Gott unsres Heils! *
Um deines Namens willen reiß uns heraus und vergib uns die Sünden!
 
10




Warum dürfen die Heiden sagen: *
«Wo ist nun ihr Gott?»
 
Lass kund werden an den Heiden vor unsern Augen, *
wie du das vergossene Blut deiner Knechte vergiltst.
 
11

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir. *
Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!
 
13

Wir, dein Volk, die Schafe deiner Weide, +
wollen dir ewig danken, *
deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.

Antiphon

Hilf uns, du Gott unseres Heils. Vergib uns die Sünden.

3. Antiphon

Gott der Scharen, blicke vom Himmel herab. Komm und sorge für deinen Weinstock.
III
2

Du Hirte Israels, höre, *
der du Josef weidest wie eine Herde! *

Der du auf den Kerubim thronst, erscheine *
3

vor Efraim, Benjamin und Manasse! *

Biete deine gewaltige Macht auf *
und komm uns zu Hilfe!

4
Gott, richte uns wieder auf! *
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

5
Herr, Gott der Heerscharen, wie lange noch zürnst du, *
während dein Volk zu dir betet?

6
Du hast sie gespeist mit Tränenbrot, *
sie überreich getränkt mit Tränen.

7
Du machst uns zum Spielball der Nachbarn, *
und unsere Feinde verspotten uns.

8
Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! *
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

9
Du hobst in Ägypten einen Weinstock aus, *
du hast Völker vertrieben, ihn aber eingepflanzt.

10
Du schufst ihm weiten Raum; *
er hat Wurzeln geschlagen und das ganze Land erfüllt.

11
Sein Schatten bedeckte die Berge, *
seine Zweige die Zedern Gottes.

12
Seine Ranken trieb er hin bis zum Meer *
und seine Schößlinge bis zum Eufrat.

13
Warum rissest du seine Mauern ein? *
Alle, die des Weges kommen, plündern ihn aus.

14
Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um, *
die Tiere des Feldes fressen ihn ab.

15

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu! *
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!

Sorge für diesen Weinstock *
16 und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

17
Die ihn im Feuer verbrannten wie Kehricht, *
sie sollen vergehen vor deinem drohenden Angesicht.

18
Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten, *
den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.

19
Erhalt uns am Leben! *
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.

20
Herr, Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! *
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

Antiphon

Gott der Scharen, blicke vom Himmel herab. Komm und sorge für deinen Weinstock.

KURZLESUNG Weish 19,22

22 In allem hast du, Herr, dein Volk groß gemacht und verherrlicht; du hast es nicht im Stich gelassen, sondern bist ihm immer und überall beigestanden.

RESPONSORIUM

V Du allein bist der Gott, der Wunder vollbringt.
R Du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Oration

Herr und Gott, um die dritte Stunde hast du den betenden Aposteln den Heiligen Geist geschenkt. Mache auch uns zu einer Wohnstatt deines Geistes. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

ABSCHLUSS

VSinget Lob und Preis.
RDank sei Gott, dem Herrn.