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Freitag, 9. März 2018

3. Woche der Fastenzeit

Stundenbuch: 3. Woche Bd. Fasten-/Osterzeit

10. Kalenderwoche

SEXT

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang.

HYMNUS

O Gott, du lenkst mit starker Hand,
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.

Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil'ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

Psalm 22,2-12

Gottverlassenheit und Heilsgewissheit

Jesus schrie laut: Eli, eli, lema sabachtani? (Mt 27,46)

I

2
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, *
bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage?

3
Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; *
ich rufe bei Nacht und finde doch keine Ruhe.

4
Aber du bist heilig, *
du thronst über dem Lobpreis Israels.

5
Dir haben unsre Väter vertraut, *
sie haben vertraut und du hast sie gerettet.

6
Zu dir riefen sie und wurden befreit, *
dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.

7
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, *
der Leute Spott, vom Volk verachtet.

8
Alle, die mich sehen, verlachen mich, *
verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:

9


«Er wälze die Last auf den Herrn, *
der soll ihn befreien!

Der reiße ihn heraus, *
wenn er an ihm Gefallen hat.»

10
Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, *
mich barg an der Brust der Mutter.

11
Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, *
vom Mutterleib an bist du mein Gott.

12
Sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe *
und niemand ist da, der hilft.

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

2. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.
II
13
Viele Stiere umgeben mich, *
Büffel von Baschan umringen mich.

14
Sie sperren gegen mich ihren Rachen auf, *
reißende, brüllende Löwen.

15

Ich bin hingeschüttet wie Wasser, +
gelöst haben sich all meine Glieder. *
Mein Herz ist in meinem Leib wie Wachs zerflossen.

16

Meine Kehle ist trocken wie eine Scherbe, +
die Zunge klebt mir am Gaumen, *
du legst mich in den Staub des Todes.

17

Viele Hunde umlagern mich, +
eine Rotte von Bösen umkreist mich. *
Sie durchbohren mir Hände und Füße.

18
Man kann all meine Knochen zählen; *
sie gaffen und weiden sich an mir.

19
Sie verteilen unter sich meine Kleider *
und werfen das Los um mein Gewand.

20
Du aber, Herr, halte dich nicht fern! *
Du, meine Stärke, eil mir zu Hilfe!

21
Entreiße mein Leben dem Schwert, *
mein einziges Gut aus der Gewalt der Hunde!

22
Rette mich vor dem Rachen des Löwen, *
vor den Hörnern der Büffel rette mich Armen!

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

3. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.
III
23
Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, *
inmitten der Gemeinde dich preisen.

24

Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, +
ihr alle vom Stamm Jakobs, rühmt ihn; *
erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!

25


Denn er hat nicht verachtet, *
nicht verabscheut das Elend des Armen.

Er verbirgt sein Gesicht nicht vor ihm; *
er hat auf sein Schreien gehört.

26
Deine Treue preise ich in großer Gemeinde; *
ich erfülle meine Gelübde vor denen, die Gott fürchten.

27

Die Armen sollen essen und sich sättigen; +
den Herrn sollen preisen, die ihn suchen. *
Aufleben soll euer Herz für immer.

28

Alle Enden der Erde sollen daran denken +
und werden umkehren zum Herrn: *
Vor ihm werfen sich alle Stämme der Völker nieder.

29
Denn der Herr regiert als König; *
er herrscht über die Völker.

30

Vor ihm allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde, *
vor ihm sich alle niederwerfen, die in der Erde ruhen.

Meine Seele, sie lebt für ihn; *
31
mein Stamm wird ihm dienen.

Vom Herrn wird man dem künftigen Geschlecht erzählen, +
32
seine Heilstat verkündet man dem kommenden Volk; *
denn er hat das Werk getan.

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

KURZLESUNG Jer 3,12.14a

12 Kehrt zurück - Spruch des Herrn. Ich schaue euch nicht mehr zornig an; denn ich bin gütig, ich trage nicht ewig nach.
14a Kehrt um, ihr abtrünnigen Söhne - Spruch des Herrn.

RESPONSORIUM

V Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden.
R Tilge alle meine Frevel.

Oration

Gütiger Gott, lass deine Gnade mächtig werden in unseren Herzen, damit wir imstande sind, unser eigenes Begehren zu meistern und den Anregungen deines Geistes zu folgen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

VSinget Lob und Preis.
RDank sei Gott, dem Herrn.