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Mittwoch, 11. Juli 2018

14. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 2. Woche Bd. Im Jahreskreis

28. Kalenderwoche

SEXT

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

O Gott, du lenkst mit starker Hand
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.

Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil`ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Ich überdenke meine Wege; Herr, lehre mich deine Gesetze.

Psalm 119,57-64

Freude an Gottes Weisung

Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

57
Mein Anteil ist der Herr; *
ich habe versprochen, dein Wort zu beachten.

58
Ich suche deine Gunst von ganzem Herzen. *
Sei mir gnädig nach deiner Verheißung!

59
Ich überdenke meine Wege, *
zu deinen Vorschriften lenke ich meine Schritte.

60
Ich eile und säume nicht, *
deine Gebote zu halten.

61
Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln, *
vergesse ich deine Weisung nicht.

62
Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen *
wegen deiner gerechten Entscheide.

63
Ich bin ein Freund all derer, die dich fürchten und ehren, *
und aller, die deine Befehle befolgen.

64
Von deiner Güte, Herr, ist die Erde erfüllt. *
Lehre mich deine Gesetze!

Antiphon

Ich überdenke meine Wege; Herr, lehre mich deine Gesetze.

2. Antiphon

Furcht und Zittern erfassten mich; achte auf mich und erhöre mich, Herr!
II
2
Vernimm, o Gott, mein Beten; *
verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

3
Achte auf mich und erhöre mich! *
Unstet schweife ich umher und klage.

4


Das Geschrei der Feinde macht mich verstört; *
mir ist angst, weil mich die Frevler bedrängen.

Sie überhäufen mich mit Unheil *
und befehden mich voller Grimm.

5
Mir bebt das Herz in der Brust; *
mich überfielen die Schrecken des Todes.

6
Furcht und Zittern erfassten mich; *
ich schauderte vor Entsetzen.

7
Da dachte ich: «Hätte ich doch Flügel wie eine Taube, *
dann flöge ich davon und käme zur Ruhe.»

8
Weit fort möchte ich fliehen, *
die Nacht verbringen in der Wüste.

9
An einen sicheren Ort möchte ich eilen *
vor dem Wetter, vor dem tobenden Sturm.

10
Entzweie sie, Herr, verwirr ihre Sprache! *
Denn in der Stadt sehe ich Gewalttat und Hader.

11
Auf ihren Mauern umschleicht man sie bei Tag und bei Nacht; *
sie ist voll Unheil und Mühsal.

12
In ihr herrscht Verderben; *
Betrug und Unterdrückung weichen nicht von ihren Märkten.

Antiphon

Furcht und Zittern erfassten mich; achte auf mich und erhöre mich, Herr!

3. Antiphon

Zu Gott will ich rufen; der Herr wird mir helfen.
III
13


Denn nicht mein Feind beschimpft mich, *
das würde ich ertragen;

nicht ein Mann, der mich hasst, tritt frech gegen mich auf, *
vor ihm könnte ich mich verbergen.

14
Nein, du bist es, ein Mensch aus meiner Umgebung, *
mein Freund, mein Vertrauter,

15
mit dem ich, in Freundschaft verbunden, *
zum Haus Gottes gepilgert bin inmitten der Menge.

17
Ich aber, zu Gott will ich rufen, *
der Herr wird mir helfen.

18
Am Abend, am Morgen, am Mittag seufze ich und stöhne; *
er hört mein Klagen.

19

Er befreit mich, bringt mein Leben in Sicherheit +
vor denen, die gegen mich kämpfen, *
wenn es auch viele sind, die gegen mich angehen.

20


Gott hört mich und beugt sie nieder, *
er, der als König thront seit Ewigkeit.

Denn sie kehren nicht um *
und fürchten Gott nicht.

21
Der Feind legt Hand an Gottes Freunde, *
er entweiht Gottes Bund.

22


Glatt wie Butter sind seine Reden, *
doch in seinem Herzen sinnt er auf Streit;

seine Worte sind linder als Öl *
und sind doch gezückte Schwerter.

24

Du aber, Gott, wirst sie hinabstürzen in die tiefste Grube. +
Gewalttätige und Betrüger erreichen nicht die Mitte ihres Lebens. *
Ich aber setze mein Vertrauen auf dich.
23



Wirf deine Sorge auf den Herrn, er hält
dich aufrecht! * Er lässt den
Gerechten niemals wanken.  

Antiphon

Zu Gott will ich rufen; der Herr wird mir helfen.

KURZLESUNG 1 Kor 9,26-27a

26 Ich laufe nicht wie einer, der ziellos läuft, und kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt;
27a vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib.

RESPONSORIUM

V Selig der Mann, den du, o Herr, erziehst.
R Den du mit deiner Weisung belehrst.

Oration

Allmächtiger Gott, du hast uns im heiligen Benedikt einen Meister und Lehrer geschenkt, der uns anleitet, dich zu suchen und dir zu dienen. Gib, dass wir der Liebe zu dir nichts vorziehen, sondern voll Freude und Zuversicht auf dem Weg deiner Gebote dir entgegeneilen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

VSinget Lob und Preis.
RDank sei Gott, dem Herrn.