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Montag, 5. März 2018

3. Woche der Fastenzeit

Stundenbuch: 3. Woche Bd. Fasten-/Osterzeit

10. Kalenderwoche

NON

VO Gott, komm mir zu Hilfe.
RHerr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang.

HYMNUS

Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.

Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.

Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil'ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

Psalm 119,89-96

Gottes Gesetz ist meine Freude

Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. (Joh. 13,34)

I

89
Herr, dein Wort bleibt auf ewig, *
es steht fest wie der Himmel.

90
Deine Treue währt von Geschlecht zu Geschlecht; *
du hast die Erde gegründet, sie bleibt bestehen.

91
Nach deiner Ordnung bestehen sie bis heute *
und dir ist alles dienstbar.

92
Wäre nicht dein Gesetz meine Freude, *
ich wäre zugrunde gegangen in meinem Elend.

93
Nie will ich deine Befehle vergessen; *
denn durch sie schenkst du mir Leben.

94
Ich bin dein, errette mich! *
Ich frage nach deinen Befehlen.

95
Frevler lauern mir auf, um mich zu vernichten; *
doch mein Sinn achtet auf das, was du gebietest.

96
Ich sah, dass alles Vollkommene Grenzen hat; *
doch dein Gebot kennt keine Schranken.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

2. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.
II
1
Herr, ich suche Zuflucht bei dir. *
Lass mich doch niemals scheitern!

2
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit, *
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

3


Sei mir ein sicherer Hort, *
zu dem ich allzeit kommen darf.

Du hast mir versprochen zu helfen; *
denn du bist mein Fels und meine Burg.

4
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers, *
aus der Faust des Bedrückers und Schurken!

5
Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht, *
meine Hoffnung von Jugend auf.

6

Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich, +
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer; *
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

7
Für viele bin ich wie ein Gezeichneter, *
du aber bist meine starke Zuflucht.

8
Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob, *
von deinem Ruhm den ganzen Tag.

9
Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin, *
verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden.

10
Denn meine Feinde reden schlecht von mir, *
die auf mich lauern, beraten gemeinsam;

11

sie sagen: «Gott hat ihn verlassen. +
Verfolgt und ergreift ihn! *
Für ihn gibt es keinen Retter.»

12
Gott, bleib doch nicht fern von mir! *
Mein Gott, eil mir zu Hilfe!

13


Alle, die mich bekämpfen, *
sollen scheitern und untergehn;

über sie komme Schmach und Schande, *
weil sie mein Unglück suchen.

14
Ich aber will jederzeit hoffen, *
all deinen Ruhm noch mehren.

15

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden +
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag; *
denn ich kann sie nicht zählen.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

3. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.
III
16
Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn, *
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.

17
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf *
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

18


Auch wenn ich alt und grau bin, *
o Gott, verlass mich nicht,

damit ich von deinem machtvollen Arm der Nachwelt künde, +
den kommenden Geschlechtern von deiner Stärke *
19

und von deiner Gerechtigkeit, Gott, die größer ist als alles.

Du hast Großes vollbracht. *
Mein Gott, wer ist wie du?

20

Du ließest mich viel Angst und Not erfahren. +
Belebe mich neu, *
führe mich herauf aus den Tiefen der Erde!

21
Bring mich wieder zu Ehren! *
Du wirst mich wiederum trösten.

22


Dann will ich dir danken mit Saitenspiel *
und deine Treue preisen;

mein Gott, du Heiliger Israels, *
ich will dir auf der Harfe spielen.

23

Meine Lippen sollen jubeln, +
denn dir will ich singen und spielen, *
meine Seele, die du erlöst hast, soll jubeln.

24
Auch meine Zunge soll von deiner Gerechtigkeit reden den ganzen Tag. *
Denn alle, die mein Unglück suchen, müssen vor Scham erröten und scheitern.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

KURZLESUNG Jes 58,6a-7

6a Das ist ein Fasten, wie ich es liebe:
7 an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.

RESPONSORIUM

V Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist.
R Ein zerschlagenes Herz wird er nicht verschmähen.

Oration

Barmherziger Gott, deine Kirche kann nicht bestehen ohne dich, sie lebt allein von deiner Gnade. Reinige und festige sie und führe sie mit starker Hand. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

VSinget Lob und Preis.
RDank sei Gott, dem Herrn.