Partnerportale:
« »

Dienstag, 14. November 2017

32. Woche im Jahreskreis

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

46. Kalenderwoche

Lesung (Weish 2,23-24; 3,1-9)

In den Augen der Toren sind sie gestorben; sie aber sind in Frieden

23
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen
   und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
24
Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt,
   und ihn erfahren alle, die ihm angehören.

1
Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand
   und keine Qual kann sie berühren.

2
In den Augen der Toren sind sie gestorben,
ihr Heimgang gilt als Unglück,
3
ihr Scheiden von uns als Vernichtung;
sie aber sind in Frieden.
4
In den Augen der Menschen wurden sie gestraft;
doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.

5


Ein wenig nur werden sie gezüchtigt;
doch sie empfangen große Wohltat.
Denn Gott hat sie geprüft
   und fand sie seiner würdig.
6
Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt
   und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer.

7
Beim Endgericht werden sie aufleuchten
   wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen.
8

Sie werden Völker richten
   und über Nationen herrschen
und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit.

9


Alle, die auf ihn vertrauen,
   werden die Wahrheit erkennen
und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe.
Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.

Antwortpsalm (Ps 34,2-3.16-19)

R Den Herrn will ich preisen alle Zeit. - R

2
Ich will den Herrn allezeit preisen; *
immer sei sein Lob in meinem Mund.

3
Meine Seele rühme sich des Herrn; *
die Armen sollen es hören und sich freuen. - (R)

16
Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, *
seine Ohren hören ihr Schreien.

17
Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, *
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen. - (R)

18
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; *
er entreißt sie all ihren Ängsten.

19
Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, *
er hilft denen auf, die zerknirscht sind. - R

Evangelium (Lk 17,7-10)

Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan


7


In jener Zeit sprach Jesus:
Wenn einer von euch einen Sklaven hat,
   der pflügt oder das Vieh hütet,
   wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen:
   Nimm gleich Platz zum Essen?
8



Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen:
   Mach mir etwas zu essen,
gürte dich und bediene mich;
wenn ich gegessen und getrunken habe,
   kannst auch du essen und trinken.
9
Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven,
   weil er getan hat, was ihm befohlen wurde?

10


So soll es auch bei euch sein:
Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde,
   sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven;
wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.